Das Leben in Nordrhein-Westfalen ist teuer. Vor allem in Großstädten wie Düsseldorf, Köln, Dortmund und Krefeld erweisen sich ständig steigende Preise als Herausforderung. Oftmals reichen kleine Veränderungen, um zu sparen und trotzdem den gewohnten Lebensstil beizubehalten.
Weniger Geld ausgeben oder etwas dazuverdienen
Bei finanziellen Engpässen gilt: Entweder weniger Geld auszugeben oder etwas dazuzuverdienen. Ein Nebenjob kann nützlich sein, um den Lebensunterhalt zu verbessern. Dafür kommen ganz unterschiedliche Tätigkeiten infrage. Viele Menschen entscheiden sich für klassische Nebentätigkeiten wie das Austragen von Zeitungen, das Arbeiten als Aushilfe im Supermarkt, das Kassieren im Einzelhandel, das Auffüllen von Waren, das Servieren in Cafés oder Restaurants oder das Mithelfen bei Veranstaltungen. Auch Nachhilfeunterricht, Babysitten, Haustierbetreuung oder das Erledigen kleiner Botengänge können eine gute Möglichkeit sein, um zusätzlich Geld zu verdienen. Wer gerne organisiert arbeitet, kann Bürotätigkeiten übernehmen, Daten erfassen oder einfache Schreibarbeiten erledigen. Andere setzen eher auf praktische Arbeiten wie Gartenhilfe, Reinigungsarbeiten, kleinere Renovierungsarbeiten oder Unterstützung bei Umzügen.
Weiterhin gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten, die sich oft flexibel in den Alltag einbauen lassen. Dazu zählen das Austragen von Werbematerial, das Verpacken von Waren, Aushilfstätigkeiten im Lager, Inventurarbeiten oder das Kommissionieren von Bestellungen. Auch das Verkaufen gebrauchter Gegenstände, das Erstellen von Texten, das Pflegen von Internetseiten oder einfache Aufgaben im Kundenservice können als Nebenverdienst infrage kommen. Manche Menschen verdienen sich zusätzlich etwas dazu, indem sie Einkäufe für andere übernehmen, Senioren im Alltag unterstützen, Kinder zur Schule begleiten oder Fahrdienste ausführen. Ebenso sind Tätigkeiten als Messehilfe, Promotionkraft, Empfangsmitarbeiter oder Urlaubsvertretung in kleineren Betrieben denkbar. Wer handwerklich geschickt ist, kann zudem Möbel montieren, kleinere Reparaturen übernehmen oder bei Haushaltsarbeiten helfen.
Welche Nebentätigkeit am besten passt, hängt von verschiedenen Umständen ab. Entscheidend sind meist die eigenen Kenntnisse, die zeitliche Verfügbarkeit, die körperliche Belastbarkeit und die Frage, welche Arbeit persönlich infrage kommt. Nicht jeder Nebenjob lässt sich mit den eigenen Arbeitszeiten oder familiären Verpflichtungen vereinbaren. Deshalb lohnt es sich, die verschiedenen Verdienstmöglichkeiten genau zu prüfen. Manche Tätigkeiten bieten mehr Flexibilität, andere bringen ein regelmäßigeres Einkommen. Wieder andere setzen bestimmte Kenntnisse, Erfahrungen oder eine besondere Zuverlässigkeit voraus. Wer nach einer passenden Möglichkeit sucht, sollte daher abwägen, welche Arbeit im Alltag umsetzbar ist und zugleich einen sinnvollen Zusatzverdienst ermöglicht.
Durch die moderne Mobilität gewinnt der Transport von Pkws, Fahrzeugüberführung genannt, zunehmend an Bedeutung. Autos von A nach B nach transportieren kann im Grunde jeder, der im Besitz eines gültigen Führerscheins ist. Fahrzeuge zu überführen bedeutet, diese vom Ausgangsort zum Zielort zu transportieren. Das Auto wird dabei meist selbst gefahren oder auf einem speziellen Anhänger befördert. Ein Nebenjob bietet die Chance eines Zusatzverdienstes, allerdings erfordert diese Arbeit auch einen zeitlichen Aufwand. Die Bereitschaft, nebenbei zu arbeiten, ist mit dem Verzicht auf Freizeit verbunden. Eine Entscheidung sollte daher erst nach sorgfältiger Abwägung aller Vor- und Nachteile gefällt werden.
Warum eine effiziente Finanzplanung wichtig ist
Mit wenig Geld zu leben ist möglich. Oft ist es sogar einfacher, denn ein geringes Budget ist deutlich überschaubarer. Die wirklich wichtigen Dinge im Leben, wie Liebe, Glück und Gesundheit, kann man ohnehin nicht kaufen. Eine effiziente Finanzplanung hilft, schwierige Phasen zu überbrücken. Zunächst sollte man sich einen genauen Überblick über die persönliche Finanzsituation verschaffen. Ist ein Sparguthaben vorhanden? Reicht der Verdienst aus, um alle Kosten (Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Transport) zu decken? Um unnötige Ausgaben rasch zu erkennen und zu vermeiden, bietet sich das Führen eines Haushaltsbuchs an. Eine Auflistung aller Einnahmen und Ausgaben ist auch in digitaler Form möglich. So erkennt man heimliche Geldfresser auf einen Blick. In jedem Haushalt gibt es Einsparpotenzial. Wichtig ist, beim Geldausgeben Prioritäten zu setzen. Lebensmitteleinkäufe kann man planen, um von günstigen Sonderangeboten zu profitieren. Selber kochen ist gesünder und spart Restaurantkosten. Kraftstoff wird immer teurer und ist ein wesentlicher Kostenfaktor. Für kurze Strecken braucht man eigentlich kein Auto.
Das Fahrrad ist eine preiswerte und zudem umweltfreundliche Alternative. Außerdem kräftigt Radfahren die Muskulatur und stärkt das Herz-Kreislauf-System.
Freizeitaktivitäten, die (fast) nichts kosten
Die Freizeit ist zum Erholen und Entspannen da. Doch viele Hobbys kosten Geld und kommen deshalb nicht in Betracht. Eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung ist auch ohne finanziellen Aufwand realisierbar. In den meisten Städten in Nordrhein-Westfalen gibt es zahlreiche Parkanlagen. Stadtparks sind grüne Oasen, in denen man herrlich spazieren gehen und die Natur genießen kann. Ein Beispiel für Gartenkunst ist der Südpark in Düsseldorf, der 1987 anlässlich der Bundesgartenschau eröffnet wurde. Dort wandert man in 16 verschiedenen Themengärten und erkundet die unterschiedlichen Pflanzenwelten. Der Frühling lockt mit sommerlichen Temperaturen. Das sonnige Wetter lässt sich prima zum Wandern nutzen. Eines der beliebtesten Ausflugsziele in NRW ist das Naturschutzgebiet Lampertstal. Eine idyllische Landschaft, die ein wenig an die italienische Toskana erinnert, lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Die unberührte Natur der Nordeifel ist perfekt geeignet, um zur Ruhe zu kommen und um neue Kraft zu tanken.
