Zum 59. Mal „Jugend forscht“

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Die Arbeiten der nordrhein-westfälischen Preisträgerinnen und Preisträger im diesjährigen Landeswettbewerb „Jugend forscht“ haben die Jury beeindruckt. Dazu gehören die Berechnung des Sternwinds, die Entwicklung von Stromspeichern der Zukunft, Verfahren zur Lösung des globalen Plastikproblems, die Verbesserung digitalisierter Arbeitsprozesse, die automatische Erkennung von Klauenkrankheiten und der Bau an der Magnetschwebebahn der Zukunft. Staatssekretär Dr. Urban Mauer lobte während der Preisverleihungszeremonie den Wissensdurst und Forscherdrang der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter zwischen 15 und 21 Jahren. Er betonte die Bedeutung von Menschen, die beharrlich nach Antworten suchen und die Welt verstehen, erklären und verbessern wollen.

Die Gewinnerinnen und Gewinner der ersten Preise in verschiedenen Kategorien sind:

  • Julius Clauss von der Bischöflichen Marienschule Mönchengladbach, der sich mit „Digitalen Diagnosen – Wärmebildkameras für die automatische Untersuchung von Rinderklauen“ beschäftigte.
  • Felix Freddy Weihermann und Jonas Umpfenbach vom Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster, die die Möglichkeit einer Magnetschwebebahn mithilfe von rotierenden Halbach-Arrays untersuchten.
  • Malte Cox, Leo Roer und Beeke Drechsler vom Städtischen Wilhelm-Hittorf-Gymnasium Münster, die sich mit plastikfressenden Mikroorganismen im Projekt „Plastic: Revolution“ beschäftigten.
  • Ben Eumann vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Hilden, der die Frage untersuchte, ob Nelkenduft aus Teer hergestellt werden kann.
  • Jonas Moritz Wewel vom Gymnasium Paulinum Münster, der die differentielle Rotation der Sonne anhand von Sonnenflecken bestimmte.
  • Leo Blume vom Gymnasium Essen-Werden, der eine dimensionsbezogene Generalisierung vergleichsbasierter Sortierung im Projekt „Sorting the colors“ entwickelte.
  • Marvin Rzok vom Berufskolleg Niederberg Velbert, der an Pico-Ballons als umweltschonendere Alternative zu Radiosonden zur Erfassung von Wetterdaten arbeitete.

Die 59. Wettbewerbsrunde von „Jugend forscht“ steht unter dem Motto „Mach dir einen Kopf“. Die ersten Preise in den Kategorien des Landeswettbewerbs sind mit 250 Euro dotiert. Wie in den Vorjahren wurden auch diesmal Sonderpreise des Schulministeriums für die schöpferisch wertvollste Arbeit und für die beste „Jugend forscht“-Schule des Landes vergeben. Die Auszeichnungen wurden von Staatssekretär Dr. Mauer überreicht. Er unterstrich die Bedeutung des Wettbewerbs als Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, Neues zu entdecken und kreativ zu sein, und dankte den betreuenden Lehrkräften. Zum Schluss ermutigte er die Preisträgerinnen und Preisträger, ihren Forschergeist zu bewahren und weiterzugeben.

Die Sonderpreise des Schulministeriums gingen an:

  • Felix Gross und Fiete Kloppenborg von der Marienschule der Ursulinen Bielefeld für ihr Projekt „Ein sich selbst bewegendes Schachspiel“.
  • Die Marienschule der Ursulinen in Bielefeld wurde als beste „Jugend forscht“-Schule des Landes ausgezeichnet.

Hintergrundinformationen: In Nordrhein-Westfalen haben sich 654 Jugendliche und junge Erwachsene mit 370 Projekten für die 59. Wettbewerbsrunde von „Jugend forscht“ angemeldet. Der Wettbewerb wird von 21 Unternehmen und Institutionen ausgerichtet und unterstützt. „Jugend forscht“ richtet sich an junge Menschen im Alter von 15 bis 21 Jahren und umfasst Fachgebiete wie Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Der Landeswettbewerb in Nordrhein-Westfalen wird vom Schulministerium unterstützt und steht unter dessen Schirmherrschaft. Es gibt zwölf Regionalwettbewerbe, aus denen die besten 45 Projekte für den Landeswettbewerb ausgewählt werden. Die Sieger des Landeswettbewerbs nehmen am Bundesfinale teil.

Basierend auf einer Pressemitteilung von Landesregierung Nordrhein-Westfalen vom 22. März 2024