NRW-Förderungen für Grüne Gründungen

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Das Land Nordrhein-Westfalen beherbergt die meisten Gründungen aus der Umweltwirtschaft in Deutschland, wobei umweltorientierte Start-ups als treibende Kraft für Innovationen in einer Green Economy gelten. Die Landesregierung strebt danach, das Innovationspotenzial dieser Gründer weiter zu fördern und hat im vergangenen Jahr im Rahmen des EFRE/JTF-Programms den Förderwettbewerb „Grüne Gründungen.NRW“ ins Leben gerufen, der mit einem Budget von bis zu 18 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln ausgestattet ist. In der zweiten von insgesamt drei Einreichungsrunden wurden sieben weitere Projekte von einer unabhängigen Jury zur Förderung empfohlen.

Umweltminister Oliver Krischer betonte, dass Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas werden soll. Dies könne jedoch nur erreicht werden, wenn der ökologische Umbau der Wirtschaft vorangetrieben wird und Wirtschaftspolitik und Klimaschutz Hand in Hand gehen, um die notwendige Transformation des Landes zu ermöglichen. Grüne Gründungen spielen dabei eine wichtige Rolle als Wegbereiter für eine Green Economy in NRW.

Die geförderten Projekte der zweiten Einreichungsrunde decken ein breites Themenspektrum ab, von umweltfreundlicher Energiespeicherung und -umwandlung bis hin zur Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz, Wasserwirtschaft und Ressourcenwirtschaft. Minister Krischer betonte, dass die unkonventionellen Geschäftsideen dieser Gründer eine entscheidende Rolle spielen und die Transformation des Bundeslandes hin zu einem ressourcenschonenden und klimaneutralen Wirtschaftsstandort beschleunigen.

Die ausgewählten Projekte können mit einer Förderung von rund 4,56 Millionen Euro unterstützt werden, sofern die Antragsteller alle Förderbedingungen erfüllen und ihre Anträge fristgerecht einreichen. In der ersten Runde wurden bereits neun Projekte zur Förderung empfohlen, die derzeit in der Antragsphase sind.

Der Förderwettbewerb Grüne Gründungen.NRW zielt darauf ab, Start-ups bei der Entwicklung neuer Ansätze, Technologien, Verfahren und Dienstleistungen zu unterstützen, die zum Klima-, Ressourcen- und Umweltschutz beitragen. Eine Vielzahl von Informationen und Anlaufstellen steht Förderinteressierten zur Verfügung.

Basierend auf einer Pressemitteilung von Landesregierung Nordrhein-Westfalen vom 6. Februar 2024