Köln ist mit rund 1,1 Millionen die bevölkerungsreichste Kommune des Landes Nordrhein-Westfalen. Für Touristen und Ausflügler ist Köln sehr beliebt, weil es abgesehen von den vielen spannenden Freizeitaktivitäten und Erlebnisabenteuern auch das typische Leben in der Stadt widerspiegelt. Aber es gibt auch Wald und Wiesen in der Stadt am Rhein, die es zu erkunden gibt.

Beliebte Ziele, Freizeitaktivitäten und Ausflugsziele

Je nachdem in welche Richtung der Ausflug gehen soll, gibt es verschiedene Ausflugsziele, die es zu erkunden gibt. Angefangen von einem einfachen Waldspaziergang bis hin zu mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten ist alles in Köln vorhanden. Folgend werden einige beliebte Ziele, bzw. Freizeitaktivitäten aufgelistet, die es wert sind, besichtigt zu werden.

Prätorium

Das Prätorium in Köln wird vielen Touristen in Köln als erstes gezeigt, um sich einen ersten Eindruck von Köln und seiner Geschichte zu verschaffen. Als Prätorium bezeichnete man früher in der römischen Republik die Unterkunft des Oberbefehlshabers eines Militärlagers. Später wurde der Name „Prätorium“ auch auf den Hauptsitz eines Kommandanten oder eines Verwalters einer Region angewandt. Das Kölner Prätorium wurde zugunsten der Stadtmutter Agrippina der Jüngeren gebaut, die ihren Ehemann, Kaiser Claudius, 50 nach Christus dazu brachte ihren einfachen Geburtsort zu erheben.

Kölner Dom

Einer der beliebtesten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist der Kölner Dom. Er ist einer der größten Kathedralen im gotischen Baustil und wurde ganze 632 Jahre gebaut. Im Jahr 1880 ernannte ein Kunsthistoriker das Bauwerk als vollendet, sonst wäre es wahrscheinlich bis heute nicht fertig geworden, weil es immer Dinge gab, die man weiterbauen könnte. Das Besondere an dem Gebäude ist auch, dass es einer der wenigen Gebäude war, die im Zweiten Weltkrieg nicht zerbombt wurden. Damals galt es als ein Wunder von Gott, da die Kirche ursprünglich für die Gebeine der Heiligen Drei Könige gebaut wurde.

Römisch-Germanisches Museum

Ein gut bewertetes Museum ist das Römisch-Germanisches Museum. Das Spannende an dem Museum ist, dass es archäologische Funde im Bereich von der Urgeschichte bis zum Mittelalter aufweist, die die Entwicklung und wichtige Bedeutung von Köln widerspiegeln. Es werden auch Führungen angeboten, um auch die Geschichte hinter den Funden zu verstehen.

Hohenzollernbrücke

Die ca. 699 Stromkilometer hohe Brücke über den Rhein bietet einen sehr gelungenen Anblick. Da wo eigentlich die Dombrücke stehen sollte, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts aber dem angewachsenen Verkehr nicht mehr gerecht wurde, wurde stattdessen die Hohenzollernbrücke für den Eisenbahnverkehr über den Rhein gezogen. Heute bewundern viele den schönen Anblick der Brücke. Sie besteht aus zwei Gleisen für Züge mit maximal 80 km/h.

Kölntriangle

Die Kölntriangle ist, im rechtsrheinischen Teil von Köln, das zweitgrößte Hochhaus. Bekannt geworden ist das Hochhaus wegen der Aussichtsplattform auf dem Dach des Gebäudes, wo schon viele Fernsehsendungen gedreht wurden. Das 103,20 Meter hohe Haus mit 29 Etagen ähnelt vom Grundriss des Hochhauses her, einem Dreieck mit bogenförmigen Kanten und hat dadurch eine besondere Form, die es nicht so oft zu finden gibt.

Edith Stein-Denkmal

Was man auf jeden Fall in Köln gesehen haben muss, ist das Edith Stein-Denkmal. Auch wenn es keine Attraktion ist, ist es auf jeden Fall sehenswert. Das Denkmal zeigt die Edith Stein in drei Positionen: Als Sitzende, die sich auf einen Davidstern stützt, was daran erinnern soll, dass sie jüdischer Herkunft ist. Als Philosophin mit den von ihr verfassten Schriften im Arm, was darauf hinweist, dass sie zum einen eine weltanschauliche Auseinandersetzung während ihres Philosophiestudiums hatte und zum anderen ihre Entscheidung, zum katholischen Glauben zu konvertieren. Die dritte Figur zeigt sie als Karmeliterin, die ein Kreuz vor sich trägt. Die Gestalt der Ordensschwester in Sandalen symbolisiert ihren Eintritt bei den Unbeschuhten Karmelitinnen, deren Gründerin, die von Edith Stein verehrte Teresa von Avila war.

Adolf-Kolping-Denkmal

Ein weiteres Denkmal ist das Adolf-Kolping-Denkmal. Es wurde Adolph Kolping gewidmet, dem Gründer der katholischen Gesellenvereine, der in der Minoritenkirche bestattet hat. Seit dem Jahr 1980 steht das Adolf-Kolping-Denkmal auf der Denkmalliste Kölns.

Kölner Zoo

Eine Sache darf in der Aufzählung auf keinen Fall fehlen, und zwar der Kölner Zoo. Mit fast 12000 Tieren ist es ein sehr großer Zoo, der vor allem für kleinere Kinder sehr interessant ist. Von laufenden Erdmännchen bis hin zu riesengroßen Elefanten sind die meisten Tiere vorhanden und ein Besuch in einem der größten Zoos darf hier auf jeden Fall nicht fehlen.

Kölner Seilbahn

Die Kölner Seilbahn lässt den Touristen Köln aus der Vogelperspektive sehen. In die Kabinen passen kleinere Familien rein, die oben in der Luft die Aussicht genießen können. Es ist von Besuchern in Köln sehr beliebt und seit 60 Jahren steigen die Besucherzahlen kontinuierlich.

Hahnentorburg

Das Hahnentorburg, das ursprünglich den westlichen Zugang der Stadt an der Straße nach Aachen und Jülich sicherte und damals aus zwölf Torburgen mit einer acht Kilometer langen mittelalterlichen Stadtmauer bestand, ist heute ein Denkmal. Das Tor wurde am Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut und jeder, der sich für Geschichte interessiert, der sollte auf jeden Fall dort gewesen sein.

Wiesen und Wälder

Wie bereits erwähnt gibt es auch zahlreiche Wälder und Wiesen, um sich zu entspannen und zu erholen. Damit bietet Köln nicht nur ein Lebensraum für Tiere, sondern tut auch was für die Umwelt. Es werden auch Führungen durch den Wald angeboten, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, wobei dann noch viel über die Natur gelernt werden kann.

Fazit

Es gibt viele Aktivitäten in Köln, wo man sich erholen kann, aber auch viele Sachen dazu lernen kann, oder spannende Fakten erfährt. Von seltenen Funden über Brücken bis hin zu wichtigen Denkmälern der Geschichte gibt es in Köln alles zu sehen. Ein Besuch in Köln würde sich auf jeden Fall lohnen.

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