Lehre und Forschung – die Eliteunis in Nordrhein-Westfalen

Nach der Schule oder auch nach einer absolvierten Ausbildung überlegen sich viele junge, aber auch ältere Menschen, ob sie nicht etwas studieren möchten. Neben der Hauptfrage, was sie denn überhaupt studieren möchten, stellt sich ebenso die Frage: „Wo soll studiert werden?“ Nordrhein-Westfalen bietet für Studieninteressierte zwei Universitäten, welche als exzellent ausgezeichnet wurden und somit zu Deutschlands Eliteunis zählen.

Was zeichnet eine Eliteuni aus?

Grundsätzlich kann man sagen, dass Eliteunis einen sehr guten Ruf haben und dies nicht nur innerhalb Deutschlands. Ebenfalls in Amerika werden Eliteunis hoch angesehen und Millionen von Studieninteressierten kämpfen jährlich um einen begehrten Studienplatz.
Auf dem Papier sind die Universitäten mit einer Exzellenzinitiative des Bundes für besonders hervorstechende Forschungsarbeiten ausgezeichnet. Das führt dazu, dass die Universitäten auch finanziell besonders gut gefördert werden.
Ziel dieser hohen finanziellen Förderungen ist es, die Deutschen Universitäten im Thema Wissenschaft mit internationalen Universitäten, wie beispielsweise der Yale oder der Harvard auf eine Wellenlänge zu bringen und sie somit wettbewerbsfähig zu machen.

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

An der rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn hat schon so manches bekanntes Gesicht studiert. Karl Marx und Konrad Adenauer sind nur zwei der zahlreichen Studienabsolventen. Bonn ist eine außerordentlich schöne Stadt, welche reichlich an Geschichte besitzt und somit Jahr für Jahr neue Studenten anzieht. Mit einem Anteil von elf Prozent gehört diese Elite Universität zu den am stärksten besetzen Universitäten in ganz Deutschland.
Mit über 70 Partneruniversitäten im Ausland bietet die Friedrich-Wilhelms-Universität eine große Auswahl zwischen diversen zweisprachigen Austauschen und Auslandssemestern. Durch eine Teilnahme an einem solchen Austausch ist es den Studierenden möglich ein Zertifikat für internationale Kompetenz zu erwerben, welche vor allem im späteren Beruf nur Vorteile mit sich bringen kann.
Insgesamt bietet die Universität in Bonn sieben Fakultäten und mehr als 200 Studiengänge an. Diese hohe Anzahl an Studienmöglichkeiten verteilen sich auf unglaubliche 350 Gebäude verteilt auf mehrere Campusse. Unter diesen 200 Studiengängen gibt es sowohl Studiengänge mit Numerus Clausus als auch ohne. Somit kann sich also ein jeder bewerben und hat die Chance auf einen Studienplatz an der Eliteuni.

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Die RWTH in Aachen gehört mit knapp 50.000 Studierenden zu den größten Universitäten Deutschlands, wenn es um technische Studiengänge geht. Eine zahlreiche Menge an Vorstandsmitgliedern studierte bereits an der RWTH Aachen und absolvierten ihren Abschluss mit Bravour.
Die Universität in Aachen bietet den Studieninteressierten die Wahl zwischen neun Fakultäten, welche in sieben Sonderforschungsbereiche und 250 Institute aufgeteilt sind. Beschäftigt werden über 560 Professoren, 8000 Mitarbeiter und 500 Auszubildende sowie Praktikanten, was dazu führt, dass die Hochschule zu den größten Arbeitgebern in der ganzen Region gehört.

Wie wird man an einer Elite-Universität angenommen?

Um an Studienplätze mit einem vorgegebenen NC zu gelangen ist ein Schnitt von 1,0 fast schon ein Muss, um an einer Eliteuni angenommen zu werden. Man kann sagen, dass bei den Studiengängen gilt, je höher der Schnitt des absolvierten Abiturs, desto höher auch die Chance einen Studienplatz zu bekommen. Gerade weil sich so viele Studieninteressenten bewerben, ist die Konkurrenz auf alle Fälle gegeben.
Empfehlungsschreiben der Lehrer oder gar auch Stipendien können einen großen Vorteil verschaffen, um an einer Elite Universität angenommen zu werden. Das Bewerbungsverfahren an sich läuft allerdings ähnlich ab, wie an einer gewöhnlichen Universität. Einsenden der Zeugnisse und Antrag auf Immatrikulation sind vorerst die erste und wichtigste Voraussetzung, um auf der Bewerberliste zu landen.

Die Vorteile eines Studiums an einer Eliteuni

Dadurch, dass elitäre Universitäten dermaßen finanziell gefördert werden, ist es ihnen möglich, die besten Dozenten des Landes anzustellen. Demnach vermitteln diese meist auch mehr Wissen und fördern die Studenten um ein Vielfaches. Doch nicht nur bessere Dozenten werden den Studenten geboten, sondern auch das Equipment gestaltet sich um einiges hochwertiger und neuer als an normalen Universitäten.
Ebenfalls die Seminare und Vorlesungen in der Menge der einzelnen Studiengänge deutlich höher als an gewöhnlichen Universitäten. Dies hat zum Vorteil, dass die Studierenden sich ihren Stundenplan nach eigenem Zeitplan und Belieben zusammenstellen können und sich somit was Zeiteinteilung angeht, weniger Stress gemacht werden muss.
Durch das bessere Angebot ist es den Studierenden ebenso möglich sich näher auf einen ganz bestimmen Fachbereich zu konzentrieren sowie sich auf diesen zu spezialisieren. Nicht nur der Studienverlauf ist um einiges angenehmer, sondern auch der Lebenslauf, nachdem man an einer solchen Universität studiert hat, kommt bei zukünftigen Arbeitgebern viel besser an, wenn in diesem geschrieben steht, dass man sein Studium an einer Eliteuni abgeschlossen hat.

Die Nachteile der Elite Universitäten

So schön und gut der Besuch einer Elite Universität auch ist, gibt es auch die ein oder anderen Nachteile. Denn gerade durch die hohe Beliebtheit gibt es jährlich unsagbar viele Bewerbungen, was dazu führt, dass die Hörsäle auf das maximale befüllt sind. Dies hat zur Folge, dass ein gemütliches Lernen eher wegfällt und man ein konstantes Stressgefühl als Begleiter hat.
Auch was die Kosten angeht, muss man bei einer solch hoch angesehenen Universität eher tiefer in die Tasche greifen, vorausgesetzt man verfügt über kein Stipendium. Doch nicht nur das Studium an sich ist sehr teuer, sondern auch der Umzug in eine Universitäten-Stadt. Eliteunis sind vor allem in Deutschland noch nicht allzu verbreitet, was dazu führt, dass viele Studenten für ihr Traumstudium an ihrer Traumuniversität in eine andere Stadt oder gar in ein komplett anderes Bundesland ziehen müssen. Je nachdem wo sich die Universität befindet, steigen die Mietpreise für eine Unterkunft also gewaltig in die Höhe.
Absolviert man sein Studium mit einer eher schlechteren Note, so widerruft sich automatisch der besondere Status an einer Elite Universität studiert zu haben. An einer solchen Universität zu studieren, macht einen nicht automatisch zu einem besser bewerteten Studenten. In diesem Fall gilt also wie überall anders auch: ohne Fleiß, kein Preis!

Braucht Deutschland Elite-Universitäten?

Für Deutschland selbst sind Elite-Unis ein Zusatz für ein gutes Image, da diese mehr Touristen und Studenten anziehen. Durch die hohe finanzielle Förderung werden Professoren und Dozenten in diese Universitäten geschickt und belehren die Studenten mit qualitativ hochwertigem Wissen nicht nur, sondern forschen stets und bringen somit die deutsche Wissenschaft Stück für Stück voran.
Ein großer Wunsch vieler junger Menschen ist es ebenso der Elite anzugehören. Sie möchten das Beste aus sich herausholen und überragende Leistung in dem leisten, was sie erfüllt. In einer Elite Universität ist dieser Traum eben möglich, weswegen die Wahl oftmals auf diese fällt. Wichtig ist jedoch, dass man nicht so sehr auf seinen Status achtet und mehr darauf, ob man in der Universität glücklich wird. Die Universität sollte zu dem Studenten passen und nicht umgekehrt.

Fazit

Möchte man gerne an einer Eliteuni studieren, so bietet Nordrhein-Westfalen die optimale Möglichkeit zwischen zwei hoch angesehenen Universitäten zu wählen. Je nachdem auf was man bei einer guten Universität mehr Wert legt, sollte man für sich persönlich abwägen auf welcher Universität ein Studium mehr Sinn ergeben würde, sodass man sein Studentenleben optimal genießen kann.

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