Zentrum für seltene Lungenerkrakungen eingeweiht

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Das heute eingeweihte „Zentrum für seltene Lungenerkrankungen“ an der Ruhrlandklinik der Universitätsmedizin Essen wurde von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann besucht. Er würdigte den Vorbildcharakter der Einrichtung und betonte deren überragende Bedeutung für die Behandlung von Menschen mit seltenen Lungenerkrankungen. Der Klinikneubau, finanziert mit rund zwölf Millionen Euro, wurde mit 8,7 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen mitunterstützt und stellt eine bahnbrechende Verbesserung für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit seltenen Lungenerkrankungen dar, wie Mukoviszidose oder Lungenfibrose.

Die Einweihung des hochmodernen „Zentrums für seltene Lungenerkrankungen“ an der Ruhrlandklinik hebt die medizinische Versorgung betroffener Patientinnen und Patienten auf ein neues Niveau. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann würdigte bei seinem Besuch vor Ort den Vorbildcharakter der Einrichtung und betonte deren überragende Bedeutung für die Behandlung von Menschen mit seltenen Lungenerkrankungen. An der Einweihungsfeier nahmen neben Minister Laumann auch Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen, Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorsitzende des Aufsichtsrats der Universitätsmedizin Essen, Daniela Levy, Geschäftsführerin der Ruhrlandklinik, sowie Prof. Dr. Christian Taube, Ärztlicher Direktor der Ruhrlandklinik, teil.

Der Klinikneubau, finanziert mit rund zwölf Millionen Euro, wurde mit 8,7 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen mitunterstützt und bedeutet eine wegweisende Verbesserung für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit seltenen Lungenerkrankungen wie Mukoviszidose oder Lungenfibrose. Das Zentrum bietet spezielle und abgeschirmte Behandlungsmöglichkeiten nach den neuesten medizinischen und hygienischen Standards und sichert als wichtiger Forschungsstandort die hochspezialisierte Patientenversorgung in der Region. Es ergänzt und erweitert das Leistungsangebot der zur Universitätsmedizin Essen gehörenden Ruhrlandklinik als eine der führenden medizinischen Institutionen bei Prävention, Diagnostik und der Behandlung von Lungen- und Atemwegserkrankungen in Deutschland.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann betonte, seltene Krankheiten verdienten unsere besondere Aufmerksamkeit, denn sie bedeuteten für die Betroffenen oft einen langen und beschwerlichen Weg vom Beginn der Beschwerden bis zur richtigen Diagnose und dem Einstieg in die passende Behandlung. Auch für sie müsse es hochwertige Diagnose- und Therapiemöglichkeiten geben. Für Menschen mit seltenen Lungenerkrankungen, wie beispielsweise Mukoviszidose und idiopathischer Lungenfibrose, sei die Ruhrlandklinik bereits lange eine zentrale Anlaufstelle. Mit dem vom Land geförderten Neubau habe man am Standort Essen beste Bedingungen für die optimale Behandlung von und Forschung zu seltenen Lungenerkrankungen geschaffen.

Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen, erklärte, die Ruhrlandklinik sei nicht nur eine hochspezialisierte und leistungsfähige Spezialklinik für Atemwegs- und Lungenerkrankungen. Sie sei gleichermaßen ein wichtiger und integraler Bestandteil der gesamten Universitätsmedizin Essen und steht demnach ebenso für Innovation, Fortschritt und datenbasierte Hochleistungsmedizin.

Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Aufsichtsratsvorsitzende der Universitätsmedizin Essen, betonte die signifikante Rolle der Universitätsmedizin Essen als bedeutendster Gesundheitsversorger der Metropole Ruhr und kündigte an, weiterhin daran zu arbeiten, die Standorte und Tochtergesellschaften der Universitätsmedizin Essen besser miteinander zu vernetzen.

Basierend auf einer Pressemitteilung von Universitätsmedizin Essen – Ruhrlandklinik vom 17.01.2024